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Jahr
2002 |
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| Der
Bayerwald-Bote
Dienstag,
02. Juli 2002 |
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Bei
der Vernissage: Die jungen Künstler
zusammen mit Galeristin Kalina Svetlinski
(Mitte) und Laudatorin Ilse Oswald (ganz links)
Regen. Fröhliche
Bilder sind derzeit in der Galerie "Kalina"
zu sehen. 17 junge Talente, Schüler der Malerin
Kalina Svetlinski, zeigen ihre Werke.
"Sie
sind eigentlich meine Schüler, mittlerweile sind
sie aber meine Freunde geworden", sagt Kalina Svetlinski
über Anita Hundsberger, Gabi Steuber, Annemarie
Ecker, Simone Fuchs, Margit Stadler, Christine Puchinger,
Anja Uhlig, Pascal Weber, Sylvia Mijalski, Moritz Oswald,
Anna Pöschl, Jana WöIfl, Michäel Wölfl,
Stefan Weinzierl, Roswitha Kislinger, Veronika Schreiner
und Dana Eben. Daher der Name der Ausstellung: "Kalina
and friends".
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Richtig
bunt: Kalina und ihre Freunde |
Ausstellung
von Nachwuchsmalem in der Galerie "Kalina" -
Die jüngsten Künstler sind zehn
Von
Birgit Schiefeneder
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Der
Besucher wandert durch ein buntes Potpourri verschiedener
Maltechniken - wenig Aquarell und Tusche, etwas Kreide,
überwiegend aber Öl - und unterschiedlichster
Motive. Stillleben mit Früchten sind darunter,
Porträts, Menschen, Pflanzen, Gefäße,
Landschaften, Tiere. Gabi Steuber zum Beispiel malt
drei Pferdeköpfe, Christine Puchinger porträtiert
einen Mann und eine Frau, Christine Kauschinger malt
Paris, Anita Hundsberger zeigt Margariten, Sylvia Mijalski
stellt Wasser dar und Anja Uhlig "Liebe",
indem sie ein Liebespaar malt.
Ein
Teil der Aussteller sind Kinder und Jugendliche im Alter
von zehn bis achtzehn Jahren. Über sie freut sich
Kalina Svetlinski besonders: "Bilder von Kindern
sind so fröhlich, mit schönen, hellen Farben."
Auch Laudatorin Ilse Oswald charakterisierte die Bilder
der jungen Maler. Bei der gut besuchten Vernissage am
Samstag sagte sie: "Freude am Leben und Respekt
vor dem Leben sprechen aus den Bildern der Schüler.
Alle diese Werke bezeugen das Glück, einfach dazusein
auf der Erde."
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Laudatonin
Ilse Oswald bezog sich auf den Titel der Ausstellung:
"Freunde begleiten uns auf unserem Weg, unterstützen
unsere Entwicklung, muntern auf und loben, mahnen aber
auch und erheben Einspruch. Ihnen vertrauen wir, auf
sie lassen wir uns ein, ihre Meinungen nehmen wir an."
In der guten Atmosphäre unter Freunden seien die
Menschen gerne bereit, etwas zu lernen. Eine solche
Atmosphäre herrsche unter Kalinä Svetlinski
und ihren Schülern. "Sie drängt sich
nicht auf, sondern steht ihnen zur Seite, gibt Ratschläge.
Sie, die studierte Kunstmalenin, versteht es, mit Feingefühl
auf ihre Lehrlinge einzugehen."
Die
Freundschaft zwischen den Schülern und ihrer Lehrerin
stellt Kalina Svetlinski auch in einem Bild dar. "Freude"
heißt es. "Und es steht für alle Schüler
beziehungsweise Freunde, die mit mir malen", erläutert
die Künstlerin.
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| Der
Bayerwald-Bote
Montag,
3. Juni 2002 |
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50
Jahre Malen und Zeichnen - aus Spaß an der Freud
In der "Galerie Kalina" wurde am Samstag
eine retrospektive Ausstellung des passionierten Hobby-Malers
Helmut Baumgartl eröffnet
Von Birgit Schiefeneder |
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Strahlende
Gesichter bei der Vernissage am Samstag: (v. 1.) Laudatorin
Ilse Oswald, Galerie-Chefin Kalina Svetlinski und Helmut
Baumgartl. Im Hintergrund sind zwei der ausgestellten
Bilder aus 50 Jahren Malerei zu sehen.
(Foto: Schiefeneder) |
| Regen.
Seit mehr als einem halben Jahrhundert malt und zeichnet
Helmut Baumgartl aus "Spaß an der Freud".
Nun stellt der Künstler einen Querschnitt seines
Schaffens in der Regener "Galerie Kalina" aus.
"Helmut
Baumgartls Schaffen zu betrachten ist wie eine Wanderung
auf den Spuren seines Lebens", vergleicht Laudatorin
Ilse Oswald bei der Vernissage vor dicht gedrängter
Zuhörerschaft. Und spricht an die Zuhörer
die Einladung aus: "Folgen wir diesen Spuren, ziehen
wir uns im Geiste Wanderstiefel an und gehen einigen
Stationen nach."
Seine
ersten Annäherungen zur Malerei verdankt Helmut
Baumgartl seinem Vater. "Er hat mir die Grundbegriffe
von Licht und Schatten beigebracht, als ich so zehn
Jahre alt war", erzählt der 1929 in Tetschen,
dem heutigen Decin, an der Elbe geborene Künstler.
Sein Vater, übrigens kein Maler, sondern ein Bauingenieur,
"lässt ihn aufmerksam werden für die
Dinge und Lebewesen um ihn herum, lehrt ihn zu sehen",
betont Ilse Oswald.
Eines
der ersten Bilder stammt aus dem Jahr 1945. Es ist eine
Bleistiftzeichnung und zeigt einen kleinen Buben, der
auf einem Lager umgeben von Blumen unter einem Baum
ruht.
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Die idyllische Naturabbildung, wie sie der 16-Jährige
hier festhält, ist auch noch später bestimmend
in seinen Werken.
In
seinen Jugendjahren unternimmt Helmut Baumgartl mit
seinem Bruder und zwei Schulkameraden eine Wanderung
im Allgäu. Diese Bergtour hält er in einem
Tagebuch mit Skizzen fest: "Vier Jungen wandern
durch die Berge." Seitdem ist das Skizzenbuch sein
ständiger Begleiter.
"Den
16. Skizzenblock habe ich mittlerweile", sagt Baumgartl.
"Das bedeutet gut 300 Tuschezeichnungen. Ich habe
von Anfang an nicht mit Bleistift, sondern mit Tusche
gezeichnet, denn Tusche kann man nicht radieren. Jeder
Strich bleibt."
Helmut
Baumgartl bezeichnet sich selbst als "konservativen
Künstler". Das bedeutet, abgesehen von seinen
Aquarellen, in denen die Konturen oftmals zugunsten
einer reinen Farbbetonung verschwimmen, bildet er die
Motive meist detailgetreu ab.
Besonders
die Landschaften und Gebäude, so wie er sie auf
Reisen, Wanderungen und Spaziergängen sieht, hält
er fest. In der Ausstellung folgt der Besucher dann
Stationen seines Lebens: Wanderungen in der Natur, ein
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Kuraufenthalt
in Passau sieben Jahre berufliche Tätigkeit in
Südtirol, Ausflüge nach Dresden und Berlin,
eine Reise nach Schottland, und dann Regen und der Bayerische
Wald.
Sowie
Urlauber von Reisen Fotos und Filme mitbringen, bringt
Baumgartl Zeichnungen mit. Auch er hat sich in einer
künstlerischen Pause von 1949 bis 1970, bedingt
durch das Studium und den Beruf des Diplom-Agraringenieurs,
auf Fotografie und Film konzentriert. Dann findet er
aber wieder zurück zur Malerei.
Aufgeschlossen für Neues besucht der vielseitige
Künstler Kurse und lernt die Hinterglasmalerei,
Seidenmalerei, Batik, Radierung und den Linolschnitt,
malt in Aquarell, mit Kohle und Pastell, und vertieft
die Zeichnungen. In ihrer Laudatio folgt Ilse Oswald
den künstlerischen und biografischen Spuren Baumgartls.
An einigen Bildern zeigt sie Stationen seines Lebens
auf.
Ihre
besondere Aufmerksamkeit findet unter anderem ein Linoldruck,
der darstellt, wie aus einem Krug Wasser in eine Schale
fließt. Der Künstler interpretiert sein Werk
so: Wie das Wasser hier fließt, fließen
"tausend gute Gedanken, die ein Mensch dem anderen
schenkt." In Form von Bildern lässt Helmut
Baumgartl den Betrachter an seinen Gedanken teilhaben.
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DER
BURGERMEISTER DER KREISSTADT REGEN
03.05.2002
Sehr
verehrte Frau Svetlinski.
im
Namen der Stadt Regen gratuliere ich Ihnen sehr herzlich
anlässlich des 5-jährigen Bestehens Ihrer
Galerie.
Sie
haben die künstlerische Palette im Bereich unserer
Stadtgemeinde mit der Einrichtung
Ihrer Galerie bereichert und haben mit Respekt, Wertschätzung,
eisernem Mut und
Einsatzwillen, Kunst und Kultur aktiv zu betreiben und
mit großer Hingabe der Bürgerschaft zu
vermitteln.
Wir
wünschen Ihnen auf diesem Weg weiterhin alles Gute
und viel Erfolg.
Mit
freundlichen Grüßen
Fritz
1. Bürgermeister
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| Der
Bayerwald-Bote Dienstag,
23. April 2002 |
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"Desire"
hat Kalina Svetlinski dieses
aktuelle Bild genannt.In der Hand hält
sie die Skulptur "Justizia" ihres bulgari-
schen Landsmanns Boris Russinov
Regen.
Mit
24 neuen Bildern hat Kalina Svetlinski sich und die
Freunde ihrer künstlerischen Arbeit zum fünften
Geburtstag ihrer Galerie am Kirchplatz beschenkt.
Imposante
Statur, fast berstend vor Kraft, voll geballter Energie
ist die männliche Figur auf einem dieser neuen
Olbilder. Sie scheint sich an einem Türrahmen festzuhalten,
um nicht vollends auf den Betrachter zu stürzen.
Andere
Bilder haben zwar weniger Dynamik, dafür aber keineswegs
weniger Aussage-kraft:Inmitten einer Gruppe von Menschen,
die sich vom Betrachter abwenden, schlägt eine
Figur die entgegengesetzte Richtung ein -ein.
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Bilder
und Plastiken rund um ein Thema: Der Mensch |
Sonderausstellung
"5 Jahre Galerie Kalina"
Von Ingrid Frisch |
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Appell
der Künstlerin, deü Mut aufzubrin-gen und
gegen den Strom zu schwimmen Genau das versucht sie
seit fünf Jahren mit ihrer Galerie: In einer Kleinstadt
das Interesse für Kunst zu wecken.
Ein schwieriges Unterfangen, wie sie immer wieder erfahren
muss. Am meisten verletzt sie, wenn nur der wirtschaftliche
Aspekt dieses Engagements gesehen wird.
Denn: In erster Linie versteht sich Kalina Svetlinski
als Künstlerin, nicht als Kauf-frau, die mit Bildern
handelt.
Die
Bilanz ihrer fünfjährigen Arbeit in Re-gen:
Sie hat mit viel Elan und Begeister-ung große
Künstlerkollegen nach Regen geholt - aus ganz Deutschland
und halb Europa. Sie bietet Künstlern aus der Stadt
und der Region ein Forum, sie fördert und unterstützt
ihre Schüler.
Große
Kunst in der Kleinstadt
Eine, die dieses Engagement zu schätzen weiß,
ist Dritte Bürgermeisterin Ilse Oswald. "Du
hast uns die Welt der Kunst näher gebracht",
lobte sie bei der Vernissage zur aktuellen Ausstellung.
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Die
"kleine, aber feine Galerie" nahe dem Stadtplatz
ist in den Au-gen von Ilse Oswald ein "farbiger Edelstein"
in Regen.
In
dieser Galerie sind in den nächsten vier Wochen auch
Arbeiten eines Landsmanns von Kalina zu sehen sind: Boris
Russinov bereichert sie mit 33 Skulpturen aus Bronze und
Messing. Russinov ist in zahlreichen Ländern Europas,
Asiens und Amerikas in Sammlungen präsent.
Seine hochklassigen Figuren, zumeist kaum größer
als zehn Zentimeter, sind es wert, sich näher mit
ihnen zu befassen - da bes-ticht die Eleganz in der Bewegung
des Golf-spielers genauso wie die Ruhe der Geigen-spielerin
oder die Liebe in der spielerischen Berührung zwischen
Mutter und Kind.
Größeres
Interesse an Kunst - das ist das einzige, was Kalina
Svetlinski sich zum fünf-ten Geburtstag ihrer Galerie
wünscht. "Die Leute sollen nicht zu mir kommen,
um zu kaufen. Sie sollen kommen, um zu schauen",
ist ihr wichtigstes Anliegen.
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