Presse
Jahr 2004
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Der Bayerwald-Bote Dienstag, 26. Oktober 2004  
Ein geteiltes Herz für
Bürgermeister Walter Fritz
Träume in Holz

Hutter hat in Egerkingen (Schweiz) eine Galerie, hat dort auch schon Werke der Regenerin Kalina Svetlinski ausge stellt. In Regen hat Hutter schon mehrmals Urlaub gemacht. Und dieses Mal brachte er eine Auswahl von seinen Einstrichzeichnungen in Acrylfarbe mit. Plakative Bilder mit flächig aufgetragenen Farben. Auf den ersten Blick oft abstrakt wirkend. "Aber sehen Sie hin", meinte Hutter bei der Ausstellungseröffnung in der der Galerie, "hier sehen Sie einen Hund; mehrere Hunde." Die Zuschauer blicken angestrengt, und da entstehen sie wirklich, die Hunde aus den Farbflächen.

Das geteilte Herz gab es von Edgar Hutter als Geschenk an Regens Bürgermeister Walter Fritz.

(Fotos: M. Lukaschik)

Regen (luk). Als Glasschleifer ist er die Arbeit mit hartem Material gewohnt, der Langdorfer Egon Ernst. Vor knapp einem Jahr hat er seine Liebe zu einem anderen Werkstoff entdeckt, seine Liebe zum Holz. Zu hartem Holz, dem er schnitzend dynamisch- fließende Formen gibt, es mit Granit und Edelstahl kombiniert. Ernst stellt seine ersten Arbeiten zur Zeit in der Regener Galerie Kalina am Kirchplatz aus. Zu den dynamischen Formen seiner Werke passt die Oberflächenbearbeitung. Die Formen verführen zum Berühren, sind gearbeitet wie Handschmeichler. Die Galeriebesucher waren begeistert. Die Ausstellung war noch keine halbe Stunde alt, da hatte Ernst schon einen Käufer für ein Werk gefunden.


Inspiriert von einem Dali-Gemälde ist der Kopf, den Egon Ernst aus einem Stück Eiche gearbeitet hat.

Der Bayerwald-Bote Dienstag, 22. Juni 2004  
Kunst mit gleicher Melodie
Vernissage "Balance" in der Galerie "Kalina"

  Kalina Svetlinski stellt ihre Bilder und Eva Preisingers Keramiken aus, die sich perfekt ergänzen und miteinander harmonieren.
(Foto: Dolic)

Regen (nat). "Das Leben ist ein Balanceakt - wer ihn meistert, hat gewonnen, für sich und für andere": Mit diesen Worten hat Ilse Oswald die Vernissage "Balance" treffend eingeleitet. Denn die Keramiken von Eva Preißinger und die Bilder von Kalina Svetlinski stehen ganz im Zeichen des Gleichgewichts. Vom 18. bis 30. Juni wurden die Kunstwerke in der "Galerie Kalina" ausgestellt.
In ihrer Laudatio ging es Ilse Oswald um unser aller Traumziel:
Die innere Mitte finden. Um es zu erreichen, gibt es ihrer Meinung nur einen Weg: "Den Heißhunger auf Superlativen, die Lust auf Sensationen und die unnötige Reizüberflutung reduzieren", sagt Oswald und appelliert daran, die persönlichen Grenzen wieder zu entdecken und die Lebenskunst der Distanz zu wahren. Wie sonst könnte man Harmonie in sich spüren und sie erst recht nach außen tragen?
Mit "seismographischem Einfühlungsvermögen" gelingt dieses Kunststück den beiden Künstlerinnen. Sie schaffen es, sich in andere Menschen hinein zu versetzen und die positive Energie daraus in ihren Werken zum Ausdruck zu bringen. "Diese Energie ist Teil ihrer Seele, die sie in ihre Werke einfließen lassen", lobt Oswald die beiden Künstlerinnen.

Vergangenen Herbst haben sich Svetlinski und Preißinger nur auf das Thema und warme Erdtöne geeinigt.

Bis zur Ausstellung hat aber keine von beiden die Arbeiten der anderen gesehen. "Ich bin so glücklich über die Ausstellung", freut sich Kalina Svetlinski. Sie hat sich die "Wirkung der Naturgewalten" zum Thema gemacht. In Bildern wie "Zwischen Himmel und Erde", "Erde und Sonne", "Mond und Wasser' will sie verdeutlichen, dass die Erde von der Balance zwischen den Elementen zusammen gehalten wird. Da der Betrachter der Bilder selbst Teil dieses Gleichgewichtes ist, soll er sich auch dafür einsetzen und kämpfen.

"In dieser Absicht, aber auch in Form und Farbe, singen ihre Werke die gleiche Melodie", meint Ilse Oswald. Dabei ist die Balance auch ständig präsentes Thema bei Eva Preißingers Keramik-Steinen . ‚‚Deren Schönheit drückt sich in der Balance aus Material, Form und Farbe aus", erklärt Oswald. Die Keramiken würden so viel Harmonie ausstrahlen, dass jeder Betrachter sogleich angesteckt wäre, meint Oswald weiter und schließt ihre Laudatio mit dem Wunsch an den Betrachter:
"Lassen sie sich von den Kunstwerken inspirieren, nach Harmonie zu suchen und ihr inneres Feuer zu entfachen. um so in Balance zu sein - mit sich und den anderen Menschen."

 
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Der Bayerwald-Bote Mittwoch, 28. Januar 2004

Surrealistische Malerei von Lezzüeck Asturias Coosemans
in der Galerie Kalina

Regen (luk). "Das ist schon sehr gute Arbeit", sagt Malerin und Galeristin Kalina Svetlinski und streicht mit dem Finger über das Bild. Vor dramatischem Wolkenspiel im Hintergrund steht eine große Figur. Gesichtslos, mit einem Art Dreizack in der Hand. Die Figur trägt einen Umhang mit Schachbrettmuster. Im Hintergrund ist ein Schiff zu sehen. Die Farben sind kräftig, der Strich des Bildes, das in Acryl gemalt ist, fein. Mit Lack ist die Oberfläche des Gemäldes versiegelt.

Es ist ein Werk des jungen Künstlers Lezzüeck Asturias Coosemans (30), der gegenwärtig in der Galerie Kalina in Regen am Kirchplatz ausstellt. Als "neuen Surrealismus" bezeichnet der Künstler, der aus Guatemala stammt, seinen Stil. Fantastische Traumwelten und Landschaften sind zu sehen.

Kalina Svetlinski vor einem Bild von Lezzüeck  Asturias Coosemans, der zur Zeit in ihrer Galerie ausstellt "Schachmatt" ist der Titel. (Fotos: M. Lukaschik)

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