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Jahr 2005
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Der Bayerwald-Bote Dienstag, 14. November 2005
Wenn die Kunst fast aus dem Rahmen fällt
Regen (luk). "22 im Quadrat" heißt die Ausstellung, die jetzt in der Galerie Kalina am Kirchplatz in Regen eröffnet worden ist. Quadrat wegen der Vorgaben, die Kalina Svetlinski ihren Malschülern gemacht hat: ein quadratischer Rahmen, der Rahmen sollte in das Bild einbezogen werden. "Ansonsten war das Thema frei, jeder sollte nach seinen Stärken, nach seinem Stil malen", sagt sie zu den Werken. Die Ausstellung in der Galerie ist noch bis zum 11. Dezember zu besichtigen. Mit dabei sind neben Kalina Svetlinski:
Anita Hundsberger, Annemarie Ecker, Marie-Luise Freimuth, Gabi Pledl, Gabi Stoiber, Harald Hödl Heidi Hofmeister, Monika Sauer, Roswitha Weber, Thomas Lagerbauer, Ursula Feilmeier, Ursula Janik, Elvirar Thienel, Lore Degen, Evi Rühl, Erika Knoblich, Anita Vogl, Sabine Saller und Egon Ernst.

Annemarie Eckers (links) Bild, das vom Gläsernen Wald inspiriert ist, gehört zur Sondersaussstellung "22 im Quadrat" von Malschülern derKünstlerin Kalina Svetlinski (rechts).
(Foto: Lukaschik)

Der Bayerwald-Bote Dienstag, 5. Juli 2005

DAS GROSSE FORMAT muss es bei Kalina Svetlinski nicht immer sein - das zeigt sie in ihrer aktuellen Ausstellung in der Galerie am Kirchplatz in Regen, die am Freitag eröffnet wurde. In dieser dritten Ausstellung ihres Jubiläumsjahres - die Galerie besteht seit zehn Jahren - zeigt sich die Regener Malerin als Meisterin der kleinen Form. Gemalt hat sie die Miniaturen-Serien auf unterschiedlichen Trägern. Mal hat sie CD-große Kartons mit Leinwand bezogen, mal sind zigarettenschachtel-große bemalte Holzquader zu sehen, bei denen auch die Seitenflächen mit ins Bild einbezogen werden.

Die oben gezeigte Serie zeigt sehr abstrahierte, flächigere Bilder, andere, gegenständliche Folgen regten die Fantasie der Laudatorin an:

"Unter der leuchtenden Sonne Afrikas bewegen sich tänzerisch anmutige Frauengestalten."

Für den plastischen Gegenpol sorgt in der Ausstellung der Langdorfer Bildhauer Egon Ernst. Von ihm sind einige neue Skulpturen aus verschiedenen Holzarten zu sehen: Ein markanter Indianerkopf, schlank-dynamische Frauengestalten, ein übermannshoher "Elefantenzahn".
Bei den meisten Werken lässt er das Holz in seiner Maserung und Farbe für sich sprechen, bei einigen Skulpturen hat sich Kalina Svetlinski von der Form zu einer farbigen Fassung inspirieren lassen.

(Foto: Fuchs)

 
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Der Bayerwald-Bote Samstag, 11. Juni 2005 Kalina und die Unendlichkeit



Neue Bilder von Kalina Svetlinski gibt es derzeit in der Galerie der Kiinstlerin am Kirchplatz zu sehen.
(Foto: Öttl)


Regen.
Grenzen und Endlichkeit erleben wir tagtäglich. Unendlichkeit bleibt meist abstrakt. Was sie ist, lassen Gefühle und Wünsche erahnen. Kalina Svetlinskis neue Ölbilder sprechen solche Gefühle, und Wünsche im Betrachter an - ihren Titel "Unendlichkeit" könnte man so interpretieren. "Aus unseren Wünschen besteht unser Leben", sagte Kalina Svetlinski vor den gut zwanzig Vernissagegästen in ihrer Galerie am Kirchplatz.

Die großen Gemälde sind von einer schwerelosen Durchsichtigkeit.

Neue Ausstellung mit großen Gemälden in der Galerie am Kirchplatz

Meist sind Gestalten darauf zu sehen, Menschen aus kühnen Träumen. Aus wenigen Pinselstrichen erstehen sparsam gehaltenen Figuren.


Sie begegnen einander, streben zusammen, als ob ein heimlicher Sog sie zusammenbrächte. Die kantigen Flächen dienen dabei ihrer Gemeinschaft als Kontrast. Manche dieser Engel ohne Flügel stehen beisammen, auf zwei Bildern vor erdfarbenem Hintergrund. Einmal halten zwei der Gestalten angedeutete aufgespannte Schirme lax über den Schultern.
Der Winkel der Schirme verrät, dass die beiden gemütlich beieinander stehen, fröhlich.

In dem ockerfarbenen Wüstenhintergrund erhebt sich ein Mal, ein Wundmal, Denkmal, ein Stein, ein dunkler, länglicher Fleck - rundum ausgeschnitten und wieder eingenäht ist er.

Er erinnert daran, dass das Bild selbst Leinwand und Farbe ist. Die Kunst entsteht im Menschen.

Seit zehn Jahren lebt die Malerin Gemeinschaft auch in ihrer Galerie in Regen. Der junge Künstler Robert Zimmermann stellt zusammen mit ihrer Serie "Unendlichkeit" zum ersten Mal eine Skulptur aus: Ein rostfarbener Engel mit einem Flügel. Auf eine Grundform aus Draht hat Zimmermann feine Papierschichten aufgetragen. Ein Rostlack verleiht dem Engel eine Massivmetall-Optik. Dabei ist er so dünnhäutig wie Svetlinskis Wesen. Kalina Svetlinskis Malerei öffnet die Augen für das, was wir schon nicht mehr sahen. Sie regt an, die Präsenz der Unendlichkeit wahrzunehmen in mitten all der Schichten unserer Endlichkeit.

Susanne Öttl

Der Bayerwald-Bote Samstag, 14. Mai 2005 Meisterhafte Zeichnungen und Skulpturen


(F.: luk)

Regen (luk). Kahns Svetlinski hat Straßenkreide und Buntstifte, Tusche und Bleistift benützt für die Bilder in der aktuellen Ausstellung in ihrer Galerie am Kirchplatz. In diesem Jahr kann sie zehnjähriges Bestehen feiern. Wie locker hingeworfen sehen manche Zeichnungen aus, andere wieder exakt durchkomponiert, koloriert. Die einen fröhlich-farbig, dann wieder monochrome Werke, die düster wirken; wie die Aktzeichnungen auf dunklem Tonpapier.

Der zweite Teil der Ausstellung wird von dem Arnbrucker Bildhauer Justus Müller bestritten, der Werke in Stein, Bronze, Holz und Glas ausstellt.

Handwerklich perfekt hat Müller das Material bearbeitet, hat in massivem Steinfiligrane Durchbrüche geschaffen, lässt so spannende Objekte entstehen, die in ihrer Formensprache bestens mit den Zeichnungen von Kalina Svetlinski harmonieren.

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