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Regen.
"Ein harmonischer Treff zwischen Malerei und Keramik",
so beschreibt die Künstlerin Kalina Svetlinski
ihre mittlerweile dritte Ausstellung mit der freischaffenden
Keramikerin Eva Preißinger.
Bei
der Vernissage am 11. Juli in der Galerie Kalina hielt
Helmut Baumgartl, langjähriger Freund der beiden
Künstlerinnen und ehemaliger Vorstand der Regen-Maler,
die Eröffnungsrede. Er lobte dabei Svetlinski für
ihre Menschenbezogenen Werke und zeigte sich begeistert
von der Vielfalt und den Ideen der Keramikerin Preißinger.
Die
Ausstellung setzt sich zusammen aus den Bildern von
Svetlinski, die durch ihre ruhige Farbkomposition in
schlichten Erdtönen bestechen, und der Keramik
von Preißinger. Die Keramikerin stellt Brände
aus, die sie mit der so genannten Feldbrand- bzw. Rakubrand-Technik
geschaffen hat. Die in den Farben schwarz und weiß
gehaltenen Brände sind durch den Rakubrand entstanden.
Hier werden die Werkstücke teilweise oder ganz
mit halbtransparenten Glasuren
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Schwarz
und Weiß gekleidet wie der Titel ihrer Ausstellung:
Eva Preißinger und Kalina Svetlinski inmitten
ihrer Kunstwerke.
(Foto:
Kolb)
begossen,
bis 1000 Grad gebrannt und dann glühend aus dem
Ofen genommen. Durch die anschließende Abkühlung
entstehen Risse in der Glasur, die zusammen mit dem
nicht glasierten weißen Ton ihre schwarze Färbung
erhalten. Bei ihren Objekten verwendet die Künstlerin
gern Symbole wie das Quadrat oder den Kreis, der für
Geborgensein und Umfangensein steht. Die Zeichnungen
und die Malerei von Svetlinski werden vor allem von
den zwei größten Bildern der Ausstellung
getragen.
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Das
eine mit dem Titel "Politischer Disput" stellt
zwei Menschen dar, einer schwarz, einer weiß,
die sich gegenüber sitzen. Zwischen den beiden
ist ein heller Lichtstrahl zu sehen, der die Hoffnung
für die Lösung des Disputs darstellen soll.
Dabei geht es Svetlinski vor allem darum, den Kontrast
zwischen zwei Menschen darzustellen, der auf unterschiedlichen
Ebenen bestehen kann. Das zweite Bild mit dem Titel
"Einsam" zeigt einen Menschen, der auf einen
Stuhl sitzt. Der rechte Stuhl neben ihm ist unbesetzt.
Damit will Svetlinski zeigen, dass der Mensch gerade
in Zeiten zunehmender Globalisierung leicht vereinsamen
kann. "Der leere Stuhl ist sozusagen eine Einladung
an den Betrachter", so Svetlinski.
Betrachtet man die Werke der beiden Künstlerinnen,
die so harmonisch erscheinen, so ist es erstaunlich,
dass beide während dem Entstehungsprozess ihrer
Ausstellungsstücke nichts von der Arbeit der anderen
gewusst haben.
Interessierte können bis 30. Juli die Ausstellung
"Von Schwarz bis Weiß" in der Galerie
Kalina besu
chen. Claudia Kolb
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